ende
menschen schwarz wie rauch
in gelbem schein
und alles zieht sich hin
eisenschienen, autos und der menschenmüll
in ewigem gebrüll
spukhaftes wandeln ohne existenz
die stadtbahnzüge ziehen ein
die stadtbahnzüge ziehen ein
totenschrei und maskenfest
die straße strotzt vor lärm und licht
wir sind der letzten lust verfallen
und tanzen wenn der donner grollt
die straße strotzt vor lärm und licht
und in dem weißen lichtermeer
hat nichts mehr menschliches gesicht
und tanzen, wenn der donner grollt
totenschrei und maskenfest, es bleibt dabei, dein tänzer ist die pest
von morgenrot zu morgenrot
dein tänzer ist der tod
gewitterschwer
in einer straße stöhnt ein irrer: du, ach, du
wir ducken uns
wir ducken uns vor fremdenhaß
bahngeräusch bleit sich in unsere nerven
rücksichtslos
riesengroß
gewitterschwer
morgengrauen
ein leichenwagen kriecht die straße hin
vorbei an häusern die wie särge sind
sintflutmusik der nacht. der regen fällt
ein schwarzer stein scheint aller raum zu sein
im spiegel aus asphalt
immer schwerer stürzt der regen
es kommt das leere nichts entgegen
vermummt, verstummt, wüste nacht aus stein
ganz schwarz, ganz still
ich bleibe nicht
nein, ich bleibe nicht
gelb, keuchend, zwischen träumen und erwachen
schreiende schwärme schwarze vögel ziehen
der strudel hat mich ausgespieen
was hält dich fest?
ein mann zertrümmert eine morsche frau
und steinern dampft die große stadt
und heiß, als schmölz darin die welt
vergiftet
kopflose kleider die gebete stammeln
so morsch und längst vergiftet
schlagzeilen, namen, unschuldslämmer
das tote sieht |